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AP4.2

AP 4.2: Initialisierung eines globalen Klimamodells aus ozeanischen Reanalysen

J. Marotzke, J. Jungclaus, W. Müller

Das übergeordnete Ziel des Verbundes ist eine quantitative Definition der Komponenten eines Beobachtungs- und Diagnosesystems, das es in der   Zukunft ermöglichen wird, den Einfluss großräumiger Veränderungen auf die regionalen Bedingungen im Nordatlantik, seinen Randmeeren und auf das europäische Festland zu ermitteln. Hiermit sollen die Qualität und das quantitative Vorhersagepotential nutzungsbezogener Modelle verbessert werden. In Teilprojekt 4.2 wird das gekoppelte Modell des Max-Planck-Instituts für Meteorologie, bestehend aus dem Atmosphäremodell ECHAM5 und dem Ozeanmodell MPI-OM, von ozeanischen Reanalysen des GECCO Projekts und denen in Teilprojekt 4.1 erstellten ozeanischen Reanalysen initialisiert. Diese Kimasimulationen werden verwendet, um die Rolle der Anfangsbedingungen für dekadische Klimavorhersagen zu bestimmen. Die Abbildung demonstriert, dass die atlantische meridionale Overturningzirkulation auf Zeitskalen von Dekaden potentiell vorhersagbar ist.

Abb. 1: Die Abbildung zeigt die atlantische meridionale Overturning Zirkulation bei 30N eines Kontrolllaufs (schwarz) und Ensemblesimulationen, die mit gestörten atmosphärischen Anfangsbedingungen von diesem Lauf in den Jahren 90, 125 und 170 gestartet wurden (blau), zusammen mit dem Ensemblemittel (rot) sowie den 90% und 50%-Bereichen von statistischen Vorhersagen (hell- und dunkelgrau). Die rechte Abbildung zeigt die mittlere Vorhersagbarkeit dieser Experimente (voll), des statistischen Modells (gestrichelt) sowie die 95% - Signifikanzschranke (gepunktet). (Aus Pohlmann u. a., Journal of Climate, 2004).

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