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AP1.1

AP1.1 Die Bedeutung des Süßwasserhaushalts für die zukünftige Entwicklung der thermohalinen Zirkulation: Signalerkennung

M. Latif, C. Böning, M. Visbeck, D. Dommenget, A. Biastoch, N. Keenlyside, W. Park, V. Semenov, T. Martin

In diesem Teilprojekt soll untersucht werden, in wieweit man bereits ein anthropogenes Signal in der Meridionalen Umwälzbewegung (MOC) vor dem Hintergrund der natürlichen Variabilität erkennen bzw. ab wann man damit im Laufe des 21. Jahrhunderts rechnen kann. Drei Arbeitspakete stehen im Vordergrund: 1. Identifizierung von Schlüsselregionen zur Erkennung eines anthropogenen MOC-Signals, 2. die Erstellung eines multivariaten Fingerabdrucks zur Erkennung eines anthropogenen MOC-Signals, und 3. die Anwendung einer optimalen Strategie zum Nachweis des anthropogenen MOC-Signals. Die Daten aus der IPCC Datenbank für Simulationen zum Klima des 20. und 21. Jahrhundert sowie sehr lange Kontrollsimulationen bilden neben langen Beobachtungszeitreihen und mit Re-Analyse Daten angetriebenen Ozeanmodellsimulationen die Basis für die Untersuchungen.

Abb.1 links: Typisches Muster in der Anomalie der Meeresoberflächentemperatur (SST), das mit einer dekadischen MOC-Schwankung zusammenhängt, wie sie in einer Kontrollintegration mit einem CGCM (Max-Planck-Institut für Meteorologie) simuliert wird.
rechts: Der Trend in der SST während des 20. Jahrhunderts simuliert mit den IPCC Modellen, wenn alle bekannten externen Antriebe vorgeschrieben werden. Gezeigt ist der Mittelwert über alle Modelle. Die Farbskala ist die gleiche wie die in der Abbildung links.

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