Projektbeschreibung

RACE - Regionale Atlantikzirkulation im Globalen Wandel

BMBF-Verbundvorhaben zur Klimaforschung im Ozean

Während das Verbundprojekt „Nordatlantik“ sich auf die Analyse und die Überwachung der momentanen Atlantikzirkulation auf Beckenskala konzentrierte, liegt der Fokus des neuen Verbundes auf der Simulation und dem Verständnis der zukünftigen Zirkulation auf regionaler Skala und seiner Auswirkungen auf gesellschaftlich wichtige Parameter.  

Das Gesamt-Ziel des Verbundvorhabens ist es, Änderungen der zukünftigen Atlantikzirkulation (10 – 100 Jahre) als Teil des globalen Wandels hochaufgelöst regional zu simulieren und deren Auswirkungen auf den Ozean, auf das Klimasystem und auf den europäischen Schelfbereich ebenso wie auf den Küstenschutz in Westeuropa und Deutschland abzuschätzen.
Diese Untersuchungen schließen eine Verbesserung eines beobachtungsgestützten Prozessverständnisses ein, durch das die zukünftige Ozeanzirkulation und deren Änderungen besser verstanden und regional besser simuliert werden können.
Entsprechende Arbeiten können nur in einem Verbund aller großen ozeanographischen Institute in Deutschland bestritten werden und müssen auf deren Infrastruktur aufbauen.

Der Fokus der wissenschaftlichen Arbeiten des Verbundes wird auf dem physikalischen Zustand des zukünftigen Ozeans liegen und dabei folgenden Themen behandeln:

Methodisch wird das Verbundvorhaben folgende Aspekte umfassen:

Die Zielrichtung des Projekts wird auf den Atlantik und Nordeuropa gerichtet sein, wobei zukünftige Zirkulationsänderungen in verschiedenen Regionen des Atlantiks hochaufgelöst untersucht werden sollen. Gleiches gilt für sich ändernde Wechselwirkungen zwischen diesen Gebieten. Diese umfassen den westlichen Atlantik, den subpolaren Atlantik, den europäischen Schelf, östliche Auftriebsgebiete entlang der Afrikanischen Küste, den tropischen Atlantik, ebenso wie die Arktis. Die Abhängigkeit regionaler Vorgänge von großräumigen Bedingungen erfordert darüber hinaus eine teilweise globale Betrachtungsweise und bedingt das Einschließen atmosphärischer Prozesse; wie in gekoppelten Vorhersagemodellen und in der Erstellung bzw. Bereitstellung entsprechender Anfangsbedingungen im Ozean.