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AP 3.3

Analyse und Vorhersagbarkeit von regionalen Meeresspiegelschwankungen mit linearen, inversen Modellen

D. Stammer, A. Köhl, N. Serra und F. Siegismund

In diesem Projekt sollen regionale Änderungen des Meeresspiegels und
zugrundeliegende Prozesse auf saisonalen bis dekadischen Zeitskalen in Modellen untersucht werden, die mit CMIP5 Oberflächenflüssen unter Treibhausszenarien angetrieben werden. Ergebnisse sollen mit der globalen hochaufgelösten Simulation STORM sowie grob aufgelösten Klimaszenarien verglichen werden. Des Weiteren soll die Vorhersagbarkeit langfristiger regionaler Meeresspiegeländerungen mit Hilfe linearer inverser Modelle (LIM) erforscht werden. Die Arbeiten basieren auf laufenden Auswertungen langer Klimasimulationen (Carson et al., in Vorbereitung) und CMIP5 Projektionen (Kapitel 13 im AR5 Report), die nahe legen, dass im Ozean außerhalb der Tropen signifikante natürliche regionale Meeresspiegelvariabilität auf multidekadischen wie auch längeren Zeitskalen existiert, und dass diese großskaligen Veränderungen für einen großen Teil der beobachteten und zukünftigen Variabilität verantwortlich sein können. Neben dieser natürlichen Variabilität projizieren anthropogene Änderungen des Klimasystems auch größtenteils auf angetriebene großskalige Veränderungen des Meeresspiegels. Für langperiodische großskalige Variabilitätsmuster ist daher eine effiziente Darstellung der Variabilität mit wenigen empirischen Moden möglich. Das entsprechende Potenzial für die Vorhersagbarkeit regionaler Änderungen des Meeresspiegels soll hier durch lineare inverse Modelle (LIM) untersucht werden. 

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