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AP 3.1

Veränderungen der atlantischen Zirkulationssysteme in hochauflösenden Ozeanmodellen: Ursachen und regionale Auswirkungen

C. Böning und A. Biastoch

Hauptziele des Modellier-Projekts sind:

(1) Ein verbessertes, quantitatives Verständnis der verschiedenen Erzeugungsmechanismen atlantischer Zirkulationsschwankungen auf (multi-)dekadischen Zeitskalen. Hier ist insbesondere ein Beitrag zu den folgenden, aktuell diskutierten Themen zu erwarten:

(2) Klärung der Auswirkungen von Zirkulationsänderungen auf regionale Umweltparameter, wie Temperaturen, und des Meeresspiegels an den Kontinentalrändern:

(3) Projektionen von, im 21. Jahrhundert zu erwartender, anthropogener Klimatrends auf regionaler ozeanischer Skala:

Die vorgesehenen, multi-dekadischen Simulationen basieren auf einer Hierarchie wirbelauflösender Ozeanmodelle und werden unterstützt durch die Interpretation lokaler Messprogramme in den anderen Arbeitspaketen. Hervorzuheben ist dabei, dass bei der Konfiguration der hier verwendeten Ozeanmodelle in besonderem Maße Gewicht auf die realistische  Darstellung von Regionen bzw. Prozessen gelegt wird, die eine Schlüsselrolle für das atlantische Zirkulationssystem spielen. Soweit in den Beobachtungsprojekten des Verbundvorhabens abgedeckt (z.B. subpolarer Nordatlantik, äquatoriales Randstromregime), ermöglicht dieses direkte Modell-Daten Vergleiche. Die darüber hinaus angestrebte Einbeziehung anderer potentiell wichtiger Regionen und Prozesse wie z.B. dem Agulhas-Regime südlich von Afrika und der Drake-Passage im südlichen Ozean erlaubt die Einordnung der obigen Prozess-Studien in den Kontext interhemisphärischer Veränderungen.

 

Abbildung: Kernregionen für die Umwälzbewegung im Atlantik. Das Bild zeigt eine Momentaufnahme des Geschwindigkeitsbetrags im hochauflösenden Modell ORCA12.

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