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AP 2.4

Bestimmung von Vermischungsprozessen in der ozeanischen Grenzschicht durch Assimilation hochaufgelöster hydrographischer Daten in ein Zirkulationsmodell mit Grenzschichtparametrisierung

A. Köhl, D. Stammer, N. Serra und C. Liu

Grenzschichtparametrisierungen sind ein wichtiger Teil von Zirkulationsmodellen, da einerseits die Prozesse in der Grenzschicht maßgeblich den Transfer der Flüsse durch die Oberfläche ins Innere bestimmen, andererseits diese Prozesse in absehbarer Zukunft nicht in Zirkulationsmodellen aufgelöst vorhanden sein werden. Dabei verbleiben in Zirkulationsmodellen auch im Rahmen von Ozean-Synthesen, trotz Assimilation von Daten in und direkt unterhalb der Grenzschicht, die größten Abweichungen  zu den Beobachtungen bestehen. Dieses macht eine Verbesserung der Grenzschichtprozesse dringend erforderlich. Das Ziel dieses Projektes ist daher, den Realismus einer aktuellen Grenzschichtparametrisierung als Teil von Zirkulationsmodellen bzw. Synthesen zu evaluieren und diese Parametrisierungen durch Datenassimilation zu optimieren. Hierbei werden zeitlich wie auch räumlich hochaufgelöste hydrographische Daten aus dem Verbundprojekt zum Einsatz kommen. Als wesentliches Ergebnis werden Erkenntnisse über diapyknische Vermischungsprozesse erwartet, die Ozeansynthesen in der Deckschicht und darunter verbessern werden. Gleichzeitig wird eine Synthese der im Projekt gesammelten Daten erzeugt und eine Verbesserung der Parametrisierung geliefert, die bei zukünftigen Simulationen eingesetzt werden kann.

Abbildung: Winter- (oben) und Sommer-Bias (unten) der Deckschichttiefe in m, aus dem Vergleich der GECCO2 Synthese mit den EN3 Daten (http://www.metoffice.gov.uk/hadobs/en3/).

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