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AP 1.4

Mechanismen für Zirkulationsschwankungen im Nordatlantik in gekoppelten Ozean-Atmosphäre Modellen

M. Latif, T. Martin und W. Park

Die dekadischen Änderungen der atlantischen Umwälzbewegung (Atlantic Meridional Overturning Circulation, AMOC) sind eine wichtige Ursache für regionale Klimaänderungen im atlantisch-europäischen Raum. Die Zirkulationsschwankungen sind jedoch nur unzureichend verstanden. Was treibt diese? Welche Rolle spielt der Wind? Und welche Rolle spielen die Temperatur und der Salzgehalt? Sind die Antriebsmechanismen für die AMOC auf den Nordatlantik beschränkt oder spielen Prozesse im tropischen und Südatlantik ebenfalls eine wichtige Rolle? Aber auch Fernwirkungen aus anderen Meeresgebieten können einen Einfluss auf den Nordatlantik ausüben, wie etwa eine anormale atmosphärische Zirkulation als Folge tropischer Meeresoberflächentemperatur-(SST) Anomalien im Pazifik. Wir möchten mit Hilfe der gekoppelten Modellierung einen Beitrag zur Beantwortung dieser Fragen liefern. Das Teilprojekt MEZNA steht damit voll im Einklang mit den Zielen von RACE. Nur wenn wir die internen Schwankungen der AMOC verstehen, werden wir belastbare regionale Projektionen der Atlantikzirkulation und damit des Klimas im atlantischen Sektor für die kommenden Jahrzehnte entwickeln können.

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