Ziele

Ziele des Verbundes:

  • 1. Vertiefung des quantitativen Verständnisses von Schlüsselprozessen wie dem Süßwasserhaushalt im Atlantik und dessen Wassermassenformation.
  • 2. Abschätzung von MOC Variationen und deren Auswirkung auf die Bedingungen in den europäischen Schelfmeeren, Untersuchung von Vorhersagbarkeiten und Vorhersagen auf dekadischer Zeitskala;
  • 3. Abschätzungen und Vorhersagen von großräumigen SSH Änderungen und deren Auswirkung auf das europäische Schelfmeer und speziell auf die Nordsee;
  • 4. Verbesserung der Abschätzung der Aufnahme und Abgabe von anthropogenem CO2 durch den sich ändernden Atlantik.
  • 5. Verbesserung eines Synthesesystems, mit dem durch die Zusammenführung von Datenprodukten und Datenassimilation Ozeansynthesen entstehen, die als Diagnosen der sich ändernden Zirkulation und zur Initialisierung gekoppelter Vorhersagemodelle des Klimas und des europäischen Schelfmeeres dienen können.
  • 6. Identifizierung von Schlüsselregionen im Atlantischen Ozean und Verbesserung der dortigen nachhaltigen Beobachtungsmethoden, die essentiell für ein Diagnose- und Vorhersagesystem sein werden.
  • 7. Verbesserung gekoppelter Modelle durch Nutzung von Ozeanbeobachtungen zur Initialisierung, um die Entwicklung von Verfahren zur Verbesserung der Vorhersage saisonaler bis dekadischer Klimaänderungen voranzutreiben.
  • 8. Implementierung und Untersuchung von Kopplungsmechanismen zwischen Atlantik und Nordsee und Studium der Auswirkung in einem gekoppeltem Atlantik-Nordseemodell

 

Die dementsprechenden Arbeiten des Verbundes nutzen im großen Umfang eigene Daten und Modellergebnisse sowie eigene Synthesen, darüber hinaus aber auch Ergebnisse der internationalen Projekte (1) CLIVAR (CLImate VARiability and Predictability), (2) UK RAPID und (3) EU THOR (Thermohaline Overturning – at Risk) im Atlantik und werden diese andererseits wesentlich durch innovative Beiträge bereichern. Darüber hinaus wird der Verbund durch neue Erkenntnisse und Ergebnisse einen wesentlichen Beitrag zum meeresforschungsbezogenen Teil des WCRP liefern (z.B. die geplanten dekadischen Klimavorhersagen). Ferner werden die hier erzielten Ergebnisse direkt zum internationalen GEOSS (Global Environmental Observing System of Systems) und europäischem GMES (Global Monitoring for Environment and Security) und zu der Erstellung regelmäßiger Ozean- und Klimadiagnosen beitragen, wie sie auch für das IPCC Programm erforderlich sind.